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„heute wichtig“
Angst vor der Klimakrise? Eine Psychologin gibt Tipps

Die Sonne geht hinter dem Gaskraftwerk Linden und dem Neuen Rathaus unter. Das Foto wurde mit extremer Telebrennweite aus knapp acht Kilometer Entfernung vom Kronsberg am Stadtrand Hannovers aufgenommen.

© Julian Stratenschulte / DPA

15.08.2022, 06:35
3 Min. Lesezeit

Junge Menschen wachsen mit der Klimakrise auf. Sie ist in ihrem Alltag präsent, und deren Folgen wird sie in ihre Zukunft begleiten. Das besorgt insbesondere die junge Generation. Doch wie geht man am besten mit den „Klimagefühlen“ um?

Waldbrände, schmelzende Gletscher, extreme Ungewitter – wir befinden uns mitten in der Klimakrise. Daran besteht kein Zweifel. Während ältere Generationen mit der Mondlandung, dem Ende des Kalten Krieges und dem Mauerfall aufgewachsen sind, wird die junge Generation Z vor allem von diesem einen Thema geprägt. Denn sie wird es besonders treffen. Deshalb ist dort auch die sogenannte Klimaangst verbreitet, zeigt eine wissenschaftliche, internationale Studie von 2021. 10.000 Kinder und Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren wurden befragt.

Davon gaben 59 Prozent an, sich große oder extreme Sorgen über den Klimawandel zu machen, und 75 Prozent stimmten der Aussage die Zukunft sei beängstigend zu. Das sorgt auch für psychische Probleme, so die Studie: 48 Prozent der Jugendlichen fühlten sich in Gesprächen über das Klima ignoriert oder abgewiesen. Über diese Angst hat die Psychotherapeutin Lea Dohm ein Buch geschrieben, „Klimagefühle“. In der 339. Folge von „heute wichtig“ kann sie die angesprochene Studie bestätigen: „Wir wissen aus der Forschung, dass unter jungen Menschen Klimaängste weit verbreitet sind.“

Forschung zeigt: Klimaangst ist vor allem ein Thema bei den jungen Generationen

Lea Dohm selbst setzt sich stark fürs Klima ein,…