Durchsuchung in Mar-a-Lago
FBI suchte bei Trump offenbar auch nach Dokumenten über Atomwaffen

Ex-US-Präsident Donald Trump steht derzeit gleich mehrfach im Visier von Ermittlungsbehörden

© CHANDAN KHANNA / AFP

12.08.2022, 07:18
3 Min. Lesezeit

Die Affäre um die FBI-Durchsuchung auf dem Anwesen von Donald Trump spitzt sich zu. Nun wird bekannt: US-Justizminister Merrick Garland hat die Aktion persönlich genehmigt – auch weil es dabei offenbar um hochbrisante Geheimdokumente geht.

Bei der Durchsuchung des Anwesens des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump soll die Bundespolizei FBI einem Medienbericht zufolge auch Geheimdokumente über Atomwaffen gesucht haben. Die „Washington Post“ berichtete in der Nacht zu Freitag, die nicht näher bezeichneten Quellen der Zeitung hätten weder gesagt, um welche Informationen es sich konkret gehandelt habe, noch ob diese Informationen die USA oder andere Staaten betroffen hätten. Auch hätten die Quellen keine Angaben dazu gemacht, ob entsprechende Dokumente bei der Durchsuchung gefunden worden seien.

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US-Justizminister Merrick Garland verteidigte den Antrag auf einen Durchsuchungsbefehl gegen massive Kritik von Trump und dessen Umfeld. „Ich habe die Entscheidung, einen Durchsuchungsbefehl zu beantragen, persönlich gebilligt“, sagte Garland am Donnerstag bei einer kurzfristig anberaumten Ansprache in Washington. „Der Durchsuchungsbefehl wurde von einem Bundesgericht nach der erforderlichen Feststellung eines hinreichenden Verdachts genehmigt.“

Garland fügte hinzu: „Das Ministerium nimmt eine solche Entscheidung nicht auf die leichte Schulter. Wo immer es möglich ist, wird nach weniger einschneidenden Mitteln als Alternative zu einer Durchsuchung gesucht, und…