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„Die Boss“
Bergsteigerin über mentale Stärke: „Gehe nicht auf Expedition mit dem Gedanken, dass wir nicht zurückkehren könnten“

Die Extrem-Bergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner ist zu Gast im stern-Podcast „Die Boss“

© Schöffel

10.08.2022, 00:00
3 Min. Lesezeit

Gerlinde Kaltenbrunner ist Extrem-Bergsteigerin und war die erste Frau, die alle Achttausender ohne Sauerstoffhilfe bestieg. Im stern-Podcast „Die Boss“ erzählt sie, auf welche Fähigkeiten es am Berg ankommt und berichtet auch von einem Moment der Todesangst.

Gerlinde Kaltenbrunner weiß, was es heißt, Geduld zu haben und Höchstleistungen abrufen zu können. Die Extrem-Bergsteigerin war die erste Frau, die alle 14 Achttausender ohne zusätzlichen Sauerstoff bezwang. 17 Jahre hat es vom ersten bis zum letzten Berg gedauert und nicht immer klappte es beim ersten Anlauf. Bei „Die Boss“ erzählt sie, auf was es bei den Expeditionen ankommt. „Es ist wichtig, dass man die Konzentration über viele Stunden aufrechterhalten kann. Man darf sich da oben keine Fehler erlauben, sonst würde das dramatische Folgen haben“, sagt sie im Gespräch mit Gastgeberin Simone Menne.

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 Neben körperlicher und mentaler Fitness spiele auch das Team eine große Rolle. „Mindestens genauso wichtig ist das Zwischenmenschliche, dass wir wirklich gut miteinander reden können, im Dialog sind, uns zuhören, einen respektvollen, achtsamen Umgang untereinander pflegen. Das ist existenziell auf Expedition. Da kann man noch so fit sein, wenn das nicht stimmt, dann bricht das Team auseinander und dann können wir nachhause gehen“, sagt die Österreicherin.

„Ich habe es überlebt, bin also letztendlich auch nicht gescheitert“