Ex-US-Präsident
Republikaner stellen sich nach Durchsuchung hinter Trump

Am Montag hatte das FBI Trumps Anwesen Mar-a-Lago durchsucht. Foto

© Allen Eyestone/Palm Beach Post via ZUMA Wire/dpa

Es ist eine Meldung, die in den USA riesige Wellen geschlagen hat: Das FBI hat das Anwesen eines Ex-Präsidenten besucht – ein außergewöhnlicher Vorgang. Doch was wollten die Ermittler dort eigentlich?

Nach der Dursuchung des Anwesens von Ex-US-Präsident Donald Trump im US-Bundesstaat Florida werden immer weitere Details über den Hintergrund der Aktion bekannt.

Medienberichten nach sind die Behörden davon ausgegangen, dass Trumps Team nicht alle Dokumente, die der Ex-Präsident nach seiner Amtszeit aus dem Weißen Haus mitgenommen hatte, wieder zurückgegeben habe. Demnach sollen die vermissten Unterlagen für die nationale Sicherheit von Bedeutung sein. Der Republikaner Trump wütete unterdessen weiter gegen die Dursuchung und nannte sie einen „koordinierten Angriff“ der Demokraten. Zahlreiche hochrangige Parteikollegen stellten sich hinter ihn.

Am Montag hatte die Bundespolizei FBI Trumps Anwesen Mar-a-Lago durchsucht. Hintergrund war offenbar der Umgang Trumps mit Dokumenten aus seiner Amtszeit. Anfang des Jahres war bekannt geworden, dass das für die Aufbewahrung präsidialer Korrespondenz zuständige Nationalarchiv mehrere Kisten mit unter anderem vertraulichem Material in Trumps Privatclub vermutete. Trump übergab im Januar schließlich mehrere Dokumente der Behörde. Ermittler sollen Trumps Anwesen bereits im Frühjahr aufgesucht haben, um mit dessen Team über die mitgenommenen Regierungsdokumente zu sprechen, wie US-Medien berichteten.

Danach sei es zu einem weiteren Austausch zwischen Ermittlern und Trumps Anwälten gekommen, hieß es weiter. Die Beamten hätten schließlich den Verdacht gehabt, dass Trump oder sein Team weiter an wichtigen…