Auf der Krim gibt es heftite Explosionen – laut der „New York Times“ eine Folge eines ukrainischen Angriffs. Nach den Beschüssen des AKWs Saporischschja rüstet Moskau die Anlage mit einer eigenen Flugabwehr aus. Die aktuellen Entwicklungen.

Auf der Halbinsel Krim explodierte lokalen und Moskauer Angaben nach ein Munitionsdepot auf einem Luftwaffenstützpunkt. In sozialen Netzwerken kursierende Videos zeigten zudem Explosionen und große Rauchwolken, die bei dem Ort Nowofjodorowka unweit des Badeortes Jewpatorija aufgenommen worden sein sollen.

Ein Mensch sei getötet worden, teilte Krim-Chef Sergej Aksjonow laut russischen Agenturen mit. Touristen verließen das Gebiet fluchtartig. Aksjonow teilte mit, dass ein Bereich im Radius von fünf Kilometern rund um den Stützpunkt abgesperrt werde.

Beobachter gingen von einem Sabotageakt aus, da die ukrainischen Truppen mehr als 200 Kilometer entfernt sind. Bisherigen Berichten zufolge verfügt die ukrainische Armee derzeit nicht über Raketen mit dieser Reichweite.

Die „New York Times“ berichtete dagegen, dass die Explosionen die Folge eines ukrainischen Angriffs gewesen seien. Dabei sei eine von der Ukraine selbst entwickelte Waffe eingesetzt worden, zitierte die Zeitung einen ranghohen ukrainischen Militär. „Das war ein Luftwaffenstützpunkt, von dem regelmäßig Flugzeuge zu Angriffen auf unsre Kräfte an der südlichen Front gestartet sind“, sagte der ukrainische Offizier nach Angaben der „New York Times“. Bei dem Angriff hätten auch örtliche Partisanen, die loyal zur Ukraine stehen, eine Rolle gespielt. Russland hatte die Halbinsel Krim im Schwarzen Meer 2014 annektiert. Fast alle Länder betrachten sie völkerrechtlich weiter als Teil der Ukraine.

Russland: Flugabwehrinstallation um ukrainisches AKW

Nach dem mehrfachen Beschuss von Europas größtem…