Fragen und Antworten
Schwimm-Europameisterschaften: TV-Präsenz und Titelchancen

Hat den Weltrekord von Paul Biedermann über 400 Meter als ein Ziel in seiner Laufbahn angegeben: Lukas Märtens. Foto

© Michael Kappeler/dpa

Von diesem Donnerstag an geht es in Rom für die Schwimmerinnen und Schwimmer um EM-Medaillen. Die Pause nach der WM war kurz. Einige Athleten haben mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.

Nur 39 Tage nach dem Ende der Schwimm-WM beginnen am 11. August in Rom die Europameisterschaften. Im schnellen Freiluftbecken im Foro Italico zählen auch deutsche Schwimmer in einigen Rennen zu den Favoriten.

Olympiasieger Florian Wellbrock und ein Teil seiner Kollegen hatten vor den Titelkämpfen allerdings auch mit Problemen zu kämpfen. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur EM:

Gerade war doch WM, wieso jetzt noch eine Schwimm-EM?

Noch immer wirken sich mehrere coronabedingte Verschiebungen auf den Terminkalender der Schwimmerinnen und Schwimmer aus. Die EM ist schon länger geplant. Ursprünglich sollte es 2022 keine WM geben. Zunächst wurden dann aber die eigentlich für 2021 geplanten Titelkämpfe in Japan für dieses Jahr angesetzt. Und als diese dann um ein weiteres Jahr verschoben wurden, sprang Ungarn als zusätzlicher WM-Ausrichter für 2022 ein.

Welche Sportarten sind bei der EM dabei?

Wie bei der WM werden Medaillen im Beckenschwimmen, Freiwasserschwimmen, Synchronschwimmen und Wasserspringen vergeben. Zusätzlich sind zudem die Klippenspringerinnen und Klippenspringer dabei. Sie sorgen mit ihren Sprüngen aus großer Höhe für spektakuläre Bilder. Anders als bei den Welttitelkämpfen tragen die Wasserballer ihre EM separat aus.

Wie stehen die deutschen Chancen?

Das deutsche Team geht aus mehreren Gründen geschwächt in…