Pferdesport
Bronze für das deutsche Dressur-Team bei der WM

Dressurreiterin Isabell Werth winkt dem Publikum zu. Foto

© Friso Gentsch/dpa

Die Dressur-WM liefert am Wochenende eine spannende Entscheidung um Mannschafts-Gold. Das deutsche Team muss sich mit Bronze begnügen. Am Montag geht es mit dem ersten Einzel weiter.

Die Siegesserie der deutschen Dressur-Nationalmannschaft ist beendet. Mit vier neuen Paaren musste sich das Team bei der WM in Herning mit Bronze hinter Gastgeber Dänemark und Großbritannien begnügen.

Deutsche Siege schienen in der Dressur lange selbstverständlich, das sind sie aber nicht. „Man muss die Kirche auch im Dorf lassen“, sagte Werth. Nach zuletzt sechs Goldmedaillen in Serie bei internationalen Großereignissen befindet sich das Team im Umbruch, so dass die vom Erfolg verwöhnten Deutschen schon im Vorfeld nicht als Favoriten galten. Allerdings galt Platz zwei das Minimalziel.

Cathrine Laudrup-Dufour mit Vamos Amigos war als letzte dänische Starterin im Grand Prix zu stark. Der deutsche Schlussreiter Frederic Wandres aus Hagen bei Osnabrück mit Duke of Britain konnte ihr Ergebnis bei seinem ersten WM-Ritt nicht toppen. „Es ist natürlich auch gut für den Sport, wenn es spannend ist“, sagte Werth.

Deutsches Team im Umbruch

Nach zuletzt sechs Goldmedaillen in Serie bei internationalen Großereignissen befindet sich das deutsche Team im Umbruch, so dass die vom Erfolg verwöhnten Deutschen im Vorfeld nicht als Favoriten galten. „Wir können nicht immer davon ausgehen, dass wir mit vier Paaren anreisen, die 80 Prozent plus holen“, sagte Werth. Das gilt auch für sie selber: Nach dem Karriere-Ende ihrer Toppferd Bella Rose und Weihegold musste sich Quantaz einsetzen, der nicht die außergewöhnliche Klasse besitzt und nach Problemen in Aachen bei der WM eine gute…