Ex-US-Präsident
Trump fordert in Texas Abschaffung des Bildungsministeriums

Ex-US-Präsident Donald Trump hielt die Abschlussrede bei der „Conservative Political Action Conference“. Foto

© Shafkat Anowar/The Dallas Morning News/AP/dpa

Derzeit hält Trump eine Rede nach der anderen. Bei einer Konferenz in Texas schimpfte Trump wieder über alles und jeden. Beim Publikum kam sein Wettern gegen Gender-Themen besonders gut an.

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat wegen des Streits um sexuelle Aufklärung an Schulen die Auflösung des Bildungsministeriums gefordert.

„Wir sollten das Bildungsministerium abschaffen“, sagte Trump auf einer Konferenz Rechtskonservativer in Dallas im US-Bundesstaat Texas. Das Publikum brach daraufhin in Jubel aus. „Man kann die Bibel nicht lehren, aber man kann Kindern beibringen, dass Amerika böse ist und dass Männer schwanger werden können“, wetterte Trump weiter. Er forderte strenge Verbote für die Vermittlung „unangemessener“ Inhalte an Schulkinder.

Kulturkrieg rund um LGBTQI-Themen

In den USA ist aktuell von einem regelrechtem Kulturkrieg rund um Fragen der Geschlechtsidentität die Rede. Konservative versuchen, die Rechte der LGBTQI-Gemeinschaft zu beschneiden. Die englische Abkürzung steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans-Menschen, queere sowie intergeschlechtliche Menschen. In etlichen Bundesstaaten haben die Republikaner diskriminierende Gesetze verabschiedet.

Dabei geraten bei den Konservativen auch immer wieder Schulen ins Visier – angeblich zu anzügliche oder politisch nicht ins Weltbild Bücher werden aus dem Unterricht verbannt. Ein Schulgesetz aus dem US-Bundesstaat Florida verbietet die Themen „sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität“ vom Kindergarten bis zur dritten Klasse und schränkt diese für ältere Schüler ein.