Borussia Dortmund
„Gekämpft, gekratzt, gebissen“: BVB schöpft Zuversicht

Dortmunds Mannschaft lässt sich nach Spielende von den Fans feiern. Foto

© Bernd Thissen/dpa

In den vergangenen Jahren gab es beim BVB häufig eine Mentalitätsdebatte. Doch zum Start in die neue Saison überzeugte das Team zumindest in kämpferischer Hinsicht. Das kam bei den Fans gut an.

München zaubert, Dortmund malocht. Obwohl der BVB zum Saisonstart bei weitem nicht den Glanz des FC Bayern verbreitete, wuchs auf dem Platz und den Rängen der Glaube an eine erfolgreiche Spielzeit.

Beseelt von der brodelnden Stimmung im Stadion sah Sebastian Kehl nach dem glücklichen 1:0 (1:0) über Bayer Leverkusen großzügig über spielerische Mängel hinweg. Neid auf die 6:1-Gala des großen Titelrivalen einen Tag zuvor in Frankfurt ließ der Sportdirektor nicht erkennen. „Wir haben gekämpft, gekratzt, gebissen. Das ist das, was die Menschen hier sehen wollen. Wir haben einen großen Schritt nach vorn gemacht und wollen eine besondere Saison spielen.“

Überschattet von der Aufregung um einen Polizeieinsatz in und außerhalb des Stadions, der die 81.365 Zuschauer nach dem Schlusspfiff für rund eine halbe Stunde zum Verbleib im ausverkauften Signal Iduna Park zwang, präsentierte die Borussia zuletzt verloren geglaubte Tugenden. Als die Ideen im Offensivspiel mit zunehmender Spielzeit ausgingen, verteidigte das in den vergangenen Jahren für mangelnde Mentalität und schluderige Abwehrarbeit bekannte Team mit Leidenschaft das eigene Tor.

„Niemand darf fleißiger und mutiger sein als wir“

Auf die Frage nach der Aussagekraft des ersten Spieltages für das Titel-Fernduell mit den Bayern und der Konkurrenzfähigkeit seiner Mannschaft gab Terzic eine vielsagende Antwort: „Wenn jemand besser ist, werden wie das akzeptieren. Aber…