1. Spieltag
Freiburgs Neuzugänge verderben Augsburger Auftakt

Augsburgs Torwart Rafal Gikiewicz (l) kann dem Ball beim 0:2 nur noch hinterherschauen. Foto

© Stefan Puchner/dpa

Freiburg ist der Bundesliga-Auftakt eindrucksvoll geglückt. Ausgerechnet Gregoritsch bringt seine ehemaligen Fans aus Augsburg zum Schweigen. Der SC gehört in einer Kategorie jetzt zu den Top 20.

Matthias Ginter, Michael Gregoritsch und Ritsu Doan feierten ihren Traum-Einstand vor dem prall gefüllten Fanblock mit minutenlangen „Super Freiburg“-Gesängen.

Die drei Neuzugänge hatten mit jeweils einem Treffer maßgeblichen Anteil am umjubelten 4:0-Spektakel des Europa-League-Starters beim FC Augsburg. „Das ist auch ein Zeichen für die ganze Mannschaft. Wir haben uns alle gleich gut aufgenommen gefühlt in Freiburg“, sagte Ginter, der vor der Saison aus Mönchengladbach zu seinem Jugendclub zurückgekehrt war. Durch den Sieg vor 26 310 Fans stieß der SC in die Top 20 der ewigen Tabelle der Fußball-Bundesliga vor.

Ein Blitzstart in der zweiten Halbzeit mit einem Kopfballtor vom Ex-Augsburger Gregoritsch und einem direkt verwandelten Freistoß von Vincenzo Grifo leitete das bärenstarke Tor-Festival ein. „Da kann ich natürlich keine Rücksicht nehmen“, antwortete Gregoritsch lachend auf die Frage, wie sich seine Ex-Kollegen wohl jetzt fühlten. „Ich habe mir natürlich gewünscht, dass es so läuft. So muss das.“ Offensichtlich jubeln wollte der Österreicher vor seinen alten Fans und Kollegen aber nicht. „Ich habe mich dann heimlich zwischen meinen Mitspielern gefreut“, berichtete der Stürmer.

Freiburgs Plan, sich breiter aufzustellen und mit namhaften Neuzugängen in die Europa-League-Saison zu starten, ist offenbar aufgegangen. Trainer Christian Streich wollte die drei Treffer von Ginter, Gregoritsch und Ritsu aber nicht überbewerten. Klar sei Gregoritsch ein „super…