US-Militär
Al-Kaida-Chef bei Anti-Terror-Einsatz in Afghanistan getötet

Aiman al-Sawahiri, damaliger stellvertretender Führer der Terrororganisation Al-Kaida, spricht im Jahr 2006 im arabischen Nachrichtensender Al-Jazeera. Foto

© Anonymous/AL-JAZEERA/AP/dpa

Nach Angaben eines hochrangigen Regierungsbeamten haben die USA eine erfolgreiche Operation gegen die Terrororganisation in Afghanistan durchgeführt. US-Präsident Biden will sich in Kürze dazu äußern.

Der Anführer des Terrornetzwerks Al-Kaida, Aiman al-Sawahiri, ist bei einem Anti-Terror-Einsatz der USA in Afghanistan getötet worden.

Al-Sawahiri sei am Wochenende bei einem gezielten Drohnen-Angriff in einem Unterschlupf in der afghanischen Hauptstadt Kabul ums Leben gekommen, sagte eine ranghohe Vertreterin der US-Regierung.

„Am Wochenende haben die Vereinigten Staaten eine Anti-Terror-Operation gegen ein wichtiges Al-Kaida-Ziel in Afghanistan durchgeführt“, erklärte ein hochrangiger Regierungsbeamter in Washington. „Die Operation war erfolgreich und es gab keine zivilen Opfer.“

US-Präsident Joe Biden wollte sich noch am Montagabend selbst dazu äußern, wie das Weiße Haus ankündigte. Biden sollte demnach auf einem Balkon der Regierungszentrale sprechen. Der Präsident befindet sich derzeit wegen einer Infektion mit dem Coronavirus in Isolation.

dpa

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