EM-Finale in Wembley
DFB will mit Montagsspielen Attraktivität von Frauen-Fußball steigern

Das Finale verloren, aber die Herzen der Fußball-Fans gewonnen: das deutsche Frauen-EM-Team

© Sebastian Christoph Gollnow / DPA

02.08.2022, 13:11
3 Min. Lesezeit

Bei den Fans der 2. Fußball Bundesliga waren sie verhasst, jetzt will der DFB ausgerechnet mit Montagsspielen die Attraktivität des Frauenfußballs erhöhen. Ex-Nationaltrainer Horst Hrubesch hat noch eine ganz andere Idee.

Die deutsche Frauen-Fußballnationalmannschaft hat durch ihre Auftritte bei der EM in England für riesengroße Begeisterung gesorgt. Doch wie kann die Euphorie jetzt weitergetragen werden, so dass auch die Frauen-Bundesliga profitiert? Als erste Maßnahme hat der DFB nun Spiele am Montagabend als Alleinstellungsmerkmal beschlossen. Ab der Saison 2023/24 wird dieser Termin eingeführt, um den Frauenfußball sichtbarer und die Medien-Rechte für TV-Sender attraktiver zu machen. Das Medien-Unternehmen, das die Rechte für die Montagsspiele erwirbt, kann sogar über die Anstoßzeit mitbestimmen. Der Spielbeginn kann nach Informationen der Nachrichtenagentur DPA zwischen 18 Uhr und 19.30 Uhr liegen.

Bis 2017 gab es noch Montagsspiele in der 2. Liga, die vom TV-Sender Sport1 übertragen wurden. Nach jahrelangen Protesten von Fans wurde der Termin zum Ärger des Spartensenders abgeschafft. Nur noch in dieser Saison gibt es Montagsspiele in der 3. Fußball-Liga.

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