EM-Finale der Frauen
Ex-Nationaltrainerin Jones kritisiert DFB: In der Geschäftsführung sind „fünf Posten, alles Männer“

Die Ex-Bundestrainerin Steffi Jones übt heftige Kritik am DFB

© Uwe Anspach

01.08.2022, 10:19
1 Min. Lesezeit

Unmittelbar nach dem verlorenen Finale von Wembley meldet sich Extrainerin und -funktionärin Steffi Jones mit einer Fundamentalkritik am DFB zu Wort. Sie nannte den Verband „behäbig“ und warf ihm fehlende Diversität vor. Trotzdem hat die Kritik auch ein Geschmäckle.

Kurz nach dem verlorenen EM-Finale in Wembley hat sich die langjährige Nationalspielerin und -trainerin Steffi Jones mit Kritik am DFB zu Wort gemeldet. Jones, die selbst einst als Direktorin beim DFB für Frauenfußball und Mädchenfußball zuständig war, fordert vom Verband konkrete Pläne für die Zukunft des Frauenfußballs. „Das ist nichts, was man aus der kalten Hose während eines Turniers planen sollte“, sagte sie der „FAZ“. „Die Führungsebene sonnt sich jetzt im Erfolg des Teams. Dabei wünsche ich mir, dass der DFB schon vor dem Turnier Pläne für die Zeit danach gemacht hätte.“

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Jones forderte: „Der sportliche Erfolg ist jetzt da – dann sollen sie bitte schön jetzt aufzeigen, was die nächsten Maßnahmen sind.“

Die deutschen Fußballerinnen hatten am Sonntageband bei der Europameisterschaft den zweiten Platz erreicht. Das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg verlor das Endspiel gegen England im Londoner Wembley-Stadion ohne die verletzte Kapitänin Alexandra Popp mit 1:2 (1:1, 0:0) nach Verlängerung.

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