DFB-Pokal
Frankfurt folgt Werder und Union in die zweite Runde

Mario Götze (r) gab sein Pflichtspiel-Debüt für die Eintracht. Foto

© Ronny Hartmann/dpa-Zentralbild/dpa

Nach Bremen und Union Berlin schafft auch Eintracht Frankfurt den Sprung in die 2. Runde des DFB-Pokals. Der Europa-League-Sieger hat weniger Mühe als die Liga-Konkurrenten.

Eintracht Frankfurt hat als 13. Fußball-Bundesligist die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Der Europa-League-Sieger setzte sich beim Erstrunden-Spiel beim FC Magdeburg mit 4:0 (2:0) durch. Die Tore schossen zweimal Daichi Kamada (4. und 59.), Jesper Lindström (32.) und Lucas Alario (90.).

Vor dem Spiel in Magdeburg hatten Werder Bremen und Union mit Mühe die zweite Runde erreicht. Die Berliner, in der Vorsaison immerhin bis ins Halbfinale gestürmt, siegten beim Viertligisten Chemnitzer FC mit 2:1 (1:1, 0:0) nach Verlängerung, der SV Werder behielt mit 2:1 (1:0) nach regulärer Spielzeit bei Energie Cottbus die Oberhand.

Damit bleibt es aus der Bundesliga vorerst bei drei Clubs, die ihre Auftakthürde nicht schafften: Die beiden rheinischen Clubs Bayer Leverkusen und der 1. FC Köln sowie Hertha BSC. Zwei weitere Pokalspiele werden Ende August ausgetragen.

Nordost-Regionalligist Chemnitz machte die fußballerischen Nachteile mit großem Einsatz wett und wurde durch das Tor von Tobias Müller (62.) auch belohnt. Doch die Führung hielt nur zwei Minuten, ehe der von Young Boys Bern gekommene Jordan Siebatcheu ausglich. Es dauerte bis zur 114. Minute, ehe Kevin Behrens das Siegtor für den Favoriten gelang.

Bundesliga-Atmosphäre in Cottbus

Bundesliga-Atmosphäre herrschte vor 20.078 Fans in Cottbus. Doch die Zeiten, als die Lausitzer im Fußball-Oberhaus für Furore sorgten, sind lange vorbei. Der Nordost-Regionalligist war gegen…