01.08.2022, 22:58
15 Min. Lesezeit

Nach Bremen und Union Berlin schafft auch Eintracht Frankfurt den Sprung in die 2. Runde des DFB-Pokals. Der Europa-League-Sieger hat weniger Mühe als die Liga-Konkurrenten.

Eintracht Frankfurt – 1. FC Magdeburg

Frankfurts Rafael Borré klärt den Ball

© Ronny Hartmann/dpa-Zentralbild / DPA

Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt hat nach dem Fauxpas im Vorjahr die Pokalhürde mit Debütant Mario Götze sicher genommen. Bei Zweitliga-Aufsteiger 1. FC Magdeburg kamen die Hessen am Montagabend in der ersten Runde des DFB-Pokals zu einem souveränen 4:0 (2:0) und sind damit gerüstet für den Bundesliga-Knaller am Freitag (20.30 Uhr/Sat.1 und Sky) gegen Rekordmeister Bayern München. Vor 26.350 Zuschauern in der ausverkauften MDCC-Arena schoss Daichi Kamada den Erstligisten in Führung. Zwei Minuten später verhinderte Nationaltorhüter Kevin Trapp mit einem parierten Foulelfmeter den Ausgleich. Jesper Lindström, erneut Kamada und Lucas Alario machten für die Eintracht alles klar.

Union Berlin – Chemnitzer FC

Unions Torschütze Kevin Behrens (l) Andreas Voglsammer reagieren nach dem Spiel

© Hendrik Schmidt / DPA

Der 1. FC Union Berlin ist nur mit viel Mühe und Glück einer Pokalblamage entgangen. Beim Chemnitzer FC kam der Fußball-Bundesligist am Montag zu einem 2:1 (0:0)-Erfolg nach Verlängerung. Kapitän Tobias Müller hatte den Regionalligisten überraschend nach 62 Minuten in Führung gebracht. Im direkten Gegenzug gelang Neuzugang Jordan Siebatcheu mit einem Seitfallzieher aus Nahdistanz vor 13.465 Zuschauern der Ausgleich. Kevin Behrens sorgte mit seinem Treffer in der 114. Minute für den Sieg des Favoriten.

Werder Bremen – Energie Cottbus 

Bremens Mitchell Weiser jubelt nach seinem Tor zum 0:2

© Robert Michael…