23.07.2022, 18:38
7 Min. Lesezeit

Unser Autor Kester Schlenz lernte erst sehr spät schwimmen. Im Alter von 52 holte er sein Seepferdchen nach. Protokoll einer Überwindung.

„Richtig rein ins Wasser. Mit der ganzen Birne. Blickrichtung Beckenboden. Los, noch mal!“ Es ist schon ein bisschen her, aber ich höre die Kommandos meiner Frau heute noch. Sie war eine strenge Lehrerin, als sie mir eines schönen Sommers das Schwimmen beibrachte. Und ich war mächtig stolz. Denn ich dachte nicht, dass ich es jemals lernen würde – das sanfte Gleiten durchs Wasser ohne Panik und Zappeln.

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