Wahlkampf-Termin
Donald Trump: Untersuchungsausschuss ein „Witz“, McConnell ein „illoyaler Dreckskerl“

Auf Temperatur in Arizona: Donald Trump wettert gegen den Untersuchungsausschuss zum 6. Januar und gegen illoyale Weggefährten.

© Mario Tama / Getty Images / AFP

23.07.2022, 21:05
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Der parlamentarische Untersuchungsausschuss zum Sturm aufs US-Kapitol macht Pause. Bisherige Erkenntnisse treiben Donald Trump immer mehr in die Enge. Der nannte die Anhörungen einen Witz und wetterte in bekannter Manier.

Mary Trump, Psychologin, Nichte und große Kritikerin von Donald Trump, hat es kürzlich in einem Interview gesagt: Ihr Onkel, der Ex-Präsident, wird die Anhörungen zum Sturm auf das Kapitol am 6. Januar 2021 wie gebannt verfolgen. Den ständigen Anschuldigungen stehe er dabei hilflos gegenüber – vor allem, da er nicht eingreifen könne. Außerdem sei er nicht in der Lage, mit Vorwürfen umzugehen und gebe die Schuld immer anderen. Wie zum Beweis verurteilte Donald Trump jetzt bei einem Wahlkampfauftritt in Prescott Vally, Arizona, die Hearings in Bausch und Bogen.

Er habe die letzte Anhörung des parlamentarischen Untersuchungsausschusses beobachtet, tönte Trump am Freitagabend, und sie ein „Witz“ gewesen. Das Gremium hatte in seiner TV-öffentlichen Sitzung ein Video des einflussreichen Republikaner-Führers Mitch McConnell gezeigt, in dem er während einer Rede vor dem Senat Trump für die Anstiftung des Angriffs auf das US-Kapitol verantwortlich machte. McConnell äußerte sich so zur Zeit des zweiten Impeachments gegen Trump.

Donald Trump: Unflätig gegen McConnell

Trump wetterte schon vor seinem Auftritt in Arizona gegen McConnell und nannte ihn einen „illoyalen Dreckskerl“. Ohne ihn hätte McConnell in Kentucky haushoch verloren, schrieb der Ex-Präsident in seinem Posting auf seinem eigenen Kanal…