Getreide aus Ukraine: Abkommen in Sicht +++ Ukrainische Wirtschaft und Währung unter Druck +++ Selenskyj gibt sich doppelt optimistisch +++ Die Nachrichten zu Russlands Krieg in der Ukraine im stern-Liveblog.

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine geht in den 149. Tag

Die Ausfuhr von Millionen Tonnen Getreide aus dem Kriegsland Ukraine soll von den Konfliktparteien unter UN-Führung gemeinsam überwacht werden. Eine Einigung zum Ende der russischen Getreideblockade im Schwarzen Meer, die heute unterschrieben werden soll, sieht ein gemeinsames Kontrollzentrum in Istanbul vor, das von den Vereinten Nationen geleitet und mit Vertretern Russlands, der Ukraine und der Türkei besetzt sein soll. Zudem wurden Details zu den neuen Sanktionen der EU gegen Russland bekannt.

Das angestrebte Abkommen zu den ukrainischen Getreidelieferungen sieht vor, das in dem Kontrollzentrum in Istanbul auch die genauen Koordinaten für den humanitären Korridor auf dem Seeweg zwischen der Ukraine und dem Bosporus festgelegt werden. Zudem einigten sich die Parteien darauf, dass Schiffe mit dem Ziel Ukraine zunächst in Istanbul durchsucht werden, um sicherzustellen, dass sie keine Waffen oder Ähnliches geladen haben.