Russische Invasion
Krieg gegen die Ukraine: So ist die Lage

Viktor Schewtschenko steht in einem Krater, der bei einem russischen Angriff auf den Stadtteil Saltiwka in Charkiw entstanden ist. Foto: Evgeniy Maloletka/AP/dpa

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Nach einem russischen Angriff auf ein Wohnhaus beklagt die Ukraine Dutzende Tote und Verletzte. Die USA sagen Kiew unterdessen weitere Militärhilfen zu. Die Entwicklungen im Überblick.

Mit scharfen Worten hat die Ukraine einen russischen Raketenangriff mit mindestens 21 Toten und 39 Verletzten auf ein Wohnhaus im südukrainischen Gebiet Odessa verurteilt. Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von einem «absichtlichen, gezielten russischen Terror».

In dem Haus seien weder Waffen noch militärische Ausrüstung versteckt gewesen – «wie russische Propagandisten und Beamte immer über solche Angriffe erzählen», sagte er am Freitag in einer Videobotschaft. Der Einschlag der drei Raketen sei kein Versehen gewesen. Der Samstag ist für die Ukraine der 129. Kriegstag.

Außenminister: Russland führt Krieg gegen Zivilisten

Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba warf Russland im Zusammenhang mit dem Raketenangriff einen Krieg gegen Zivilisten vor. «Ich fordere unsere Partner dringend auf, der Ukraine so schnell wie möglich moderne Raketenabwehrsysteme zur Verfügung zu stellen. Helft uns, Leben zu retten und diesem Krieg ein Ende zu setzen», teilte Kuleba per Twitter mit.

USA kündigen weiteres Waffenpaket für Ukraine an

Die US-Regierung sagte der Ukraine weitere Militärhilfen zur Verteidigung im russischen Angriffskrieg zu. Mit einem Paket in Höhe von 820 Millionen US-Dollar (etwa 787 Millionen Euro) sollen dem Land unter anderem weitere Munition für das Raketenwerfersystem vom Typ Himars, zwei Boden-Luft-Raketenabwehrsysteme mit der Bezeichnung Nasams,…