Ruja Ignatova
„Krypto Queen“ auf FBI-Liste der zehn meistgesuchten Flüchtigen

Mit diesem Foto wird nach Ruja Ignatova gefahndet

© Polizei Nordrhein-Westfalen

01.07.2022, 16:51
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Das Krypto-Projekt OneCoin versprach riesige Renditen, war aber komplett frei erfunden. Unzählige Anleger fielen auf den Betrug herein. Der mutmaßliche Kopf der Bande, die „Krypto-Queen“ Ruja Ignatova, steht nun auf der „Most Wanted“-Liste des FBI.

Die US-Bundespolizei FBI hat die als „Krypto Queen“ berüchtigte Erfinderin der vermeintlichen Digitalwährung OneCoin, Ruja Ignatova, auf die Liste der zehn meistgesuchten Flüchtigen gesetzt. Ignatova soll mit OneCoin Millionen von Investoren weltweit betrogen haben. Das FBI setzte am Donnerstag eine Belohnung von bis zu 100.000 US-Dollar für Hinweise aus, die zu ihrer Festnahme führen. Das FBI geht davon aus, dass Ignatova und ihre Helfer Opfer in aller Welt um Milliardenbeträge betrogen haben.

Nach Angaben des FBI gründeten Ignatova und ihr Partner um das Jahr 2014 herum in Bulgarien das Unternehmen OneCoin, mit dem eine virtuelle Währung vermarktet wurde, die aber nie existierte. Die gebürtige Bulgarin, die über die deutsche Staatsangehörigkeit verfügt, pries das Projekt als „Bitcoin-Killer“ an, es sollte also in Konkurrenz zur größten Kryptowährung der Welt stehen.

Hype um Kryptowährungen ausgenutzt 

Ignatova habe dabei falsche Angaben und Zusicherungen über OneCoin gemacht, um Menschen dazu zu bewegen, in OneCoin-Pakete zu investieren, hieß es. Den Ermittlern zufolge bewarben Ignatova und ihr Partner OneCoin auch durch eine mehrstufige Marketingstrategie, die OneCoin-Investoren dazu aufforderte, zusätzliche Pakete an Freunde und Verwandte zu verkaufen.

Mit diesen drei Bildern sucht das FBI nach Ruja Ignatova 

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