„Gegen ungesunden Körperdruck“
Achtung, diese Person wurde gephotoshoppt! Norwegen führt Warn-Button für retuschierte Werbung ein

Das Gesetz soll unrealistischen Körperbildern entgegen wirken

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01.07.2022, 12:36
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In Norwegen muss Werbung mit technisch manipulierten Gesichtern und Körperformen künftig mit einem Hinweis versehen werden. Die neue Regelung gilt ausdrücklich auch für Influencer.

Influencer und andere Werbeschaffende müssen in Norwegen von nun an explizit kennzeichnen, wenn das Aussehen von Personen in Werbeanzeigen geändert worden ist. Am Freitag ist in dem skandinavischen Land eine Gesetzesänderung in Kraft getreten, wonach retuschierte und anderweitig manipulierte Erscheinungsbilder in bezahlten Anzeigen mit einem kreisrunden einheitlichen Hinweis versehen werden müssen. Darunter fallen die Körperform, -größe und -haut, also zum Beispiel Veränderungen der Gesichtsform, breitere Schultern und schmalere Hüften.

Die Maßnahme soll dazu beitragen, Verbraucherinnen und Verbrauchern bewusst zu machen, dass Menschen in der Werbung nicht immer so gezeigt werden, wie sie in Wirklichkeit aussehen. Letztlich geht es darum, weniger idealisierte Körper in der Reklame darzustellen und damit vor allem Jüngere zu schützen. „Endlich bekommen wir eine kraftvolle Maßnahme gegen ungesunden Körperdruck, dem gerade Kinder und Jugendliche ausgesetzt sind“, erklärte die norwegische Kinder- und Familienministerin Kjersti Toppe. 

„Retuschierte Person“: Der neue Button der norwegischen Verbraucheraufsichtsbehörde

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Kennzeichnungspflicht für klassische und soziale Medien

Die Kennzeichnungspflicht gilt für alle klassischen und sozialen Medien und ganz ausdrücklich auch für Influencerinnen und Influencer sowie andere Menschen, die Werbung im Internet…