Leichtathletik
Lückenkemper und Pudenz sorgen für Glanzlichter bei DM

Unter elf Sekungen über 100 Meter: Sprinterin Gina Lückenkemper jubelt nach ihrem Sieg. Foto: Soeren Stache/dpa

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Die Diskuswerferinnen um die starke Kristin Pudenz zeigen den bislang besten Wettbewerb bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften. Gina Lückenkemper setzt über 100 Meter noch einen drauf.

Gina Lückenkemper ist unter der Marke von elf Sekunden zu ihrem dritten deutschen Meistertitel über 100 Meter gestürmt und hat vier Jahre nach EM-Silber erneut bewiesen, dass sie wieder in alter Form ist.

In 10,99 Sekunden fehlten der 25-Jährigen bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Berlin nur vier Hundertstelsekunden zu ihrer Bestleistung.

«Das ist was ganz Besonderes für mich»

«Ich liebe das Olympiastadion, ich liebe das Publikum hier. Das ist was ganz Besonderes für mich», sagte die für den SCC Berlin startende gebürtige Westfälin. Nach Verletzungen und Problemen durch die Corona-Pandemie ist Lückenkemper nun rechtzeitig vor WM und EM wieder so schnell wie zuvor. Die letztjährige Doppelmeisterin Alexandra Burghardt hatte nach dem Einlaufen angeschlagen auf einen Start über die 100 Meter verzichtet. Burghardt hatte im Februar bei den Olympischen Winterspielen Silber im Bob geholt.

«Ich hoffe, dass es noch ein bisschen weiter geht»

Ein nahes Gewitter und dunkle Wolken begannen sich gerade zu verziehen, als Deutschlands beste Diskuswerferin Kristin Pudenz zuvor das erste Glanzlicht setzte. Als es nach gut halbstündiger Wartezeit am Nachmittag weiterging, schleuderte die Olympia-Zweite die Scheibe auf 67,10 Meter – eine persönliche Bestleistung. Bei den Tokio-Spielen hatte Pudenz mit 66,78 Metern ihre bis dahin beste Weite geschafft. «Das habe ich direkt gemerkt. Ich hoffe, dass es noch ein…