Finals in Berlin
Diskuswerferin Pudenz sorgt für Glanzlicht bei DM

Diskuswerferin Kristin Pudenz in Aktion. Foto: Sven Hoppe/dpa

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Die Diskuswerferinnen um die starke Kristin Pudenz zeigen den bislang besten Wettbewerb bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften.

Ein nahes Gewitter und dunkle Wolken begannen sich gerade zu verziehen, als Deutschlands beste Diskuswerferin Kristin Pudenz ein Glanzlicht im Berliner Olympiastadion setzte.

Als es nach gut halbstündiger Wartezeit am Samstagnachmittag bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften weiterging, schleuderte die Olympia-Zweite die Scheibe auf starke 67,10 Meter – eine persönliche Bestleistung. Bei den Tokio-Spielen hatte Pudenz mit 66,78 Metern ihre bis dahin beste Weite geschafft.

Damit bestätigte die 29-Jährige bei ihrem vierten deutschen Titelgewinn erneut, dass sie bei den Weltmeisterschaften in Eugene in den USA in drei Wochen zum überschaubaren Kreis der deutschen Medaillenhoffnungen zählt. In einem hochklassigen Wettbewerb wurde Shanice Craft aus Halle mit 64,64 Metern Zweite, Lokalmatadorin Julia Harting kam mit 64,34 Metern auf Rang drei. Claudine Vita aus Neubrandenburg belegte Rang vier mit 63,36 Metern.

Im Frauen-Sprint verzichtete die letztjährige Doppelmeisterin Alexandra Burghardt nach dem Einlaufen angeschlagen auf einen Start über die 100 Meter. Burghardt hatte im Februar bei den Olympischen Winterspielen Silber im Bob geholt. Bereits zuvor hatten Speerwerfer Johannes Vetter, Langstrecklerin Konstanze Klosterhalfen und Hindernisläuferin Gesa Krause ihre Starts abgesagt. Ebenfalls nicht dabei sein wird Speerwerferin Christin Hussong.

Nach den Absagen der Leistungsträger zeigte auch Stabhochspringer Bo Kanda Lita Baehre zum Auftakt eine starke Vorstellung. Der 23-jährige Leverkusener holte mit persönlicher…