24.06.2022, 13:54
7 Min. Lesezeit

Rückzug der ukrainischen Truppen aus Sjewjerodonezk angeordnet +++ Ukrainische Politikerin warnt Flüchtlinge vor übereilter Rückkehr +++ USA sagen weitere Waffenlieferungen von 450 Millionen Dollar zu +++ Die Nachrichten zu Russlands Krieg in der Ukraine im stern-Ticker.

Tag 121 des Ukraine-Krieges: Die Ukraine kann sich als frischgebackener EU-Beitrittskandidat Hoffnungen auf eine Zukunft im gemeinsamen Europa machen. Zugleich aber wird die militärische Lage im östlichen Gebiet Luhansk für die ukrainische Armee immer brenzliger. Russische Truppen kämpfen sich vor und versuchen, die strategisch wichtige Stadt Lyssytschansk einzukesseln. Aus den USA kommen zusätzliche wichtige Waffen wie Mehrfachraketenwerfer-Artilleriesysteme und Patrouillenboote.

Die wichtigsten Entwicklungen im stern-Ticker.

13.38 Uhr: Kreml: EU-Beitritt der Ukraine darf nicht zulasten Russlands gehen

Der Kreml macht für einen möglichen EU-Beitritt der Ukraine und der Republik Moldau zur Bedingung, dass sich deren Beziehungen gegenüber Russland nicht weiter verschlechtern. Zwar sei die Verleihung des Kandidatenstatus an die beiden Ex-Sowjetrepubliken zunächst eine „innereuropäische Angelegenheit“, sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow der Nachrichtenagentur Interfax zufolge. „Für uns ist es sehr wichtig, dass diese Prozesse weder uns noch den Beziehungen mit den genannten Ländern noch mehr Probleme bescheren.“

Zudem müsse sichergestellt werden, dass sich im Zuge der Annäherung der Ukraine und Moldaus an die EU nicht die Beziehungen zwischen Russland und der Europäischen Union weiter verschlechterten, sagt Peskow. „Sie sind auch so schon reichlich verdorben.“

13.36 Uhr: Selenskyj: Ukraine kein Puffer zwischen Westen und Russland

Nach dem Erhalt des EU-Kandidatenstatus hat der…