Das Wichtigste in Kürze:

Ukraine ordnet Rückzug aus Sjewjerodonezk an Vor dem G7-Gipfel kündigen die USA weitere Waffenlieferungen an Bundesregierung lädt zur Welternährungskonferenz Deutscher Städtetag will den Wiederaufbau unterstützen

 

Vier Monate nach Kriegsbeginn hat die Ukraine den Rückzug ihrer Truppen aus der umkämpften Stadt Sjewjerodonezk im Osten des Landes angeordnet. Das sagte der Gouverneur des Gebiets Luhansk, Serhij Hajdaj, im Fernsehen. Russische und prorussische Kämpfer hatten die Stadt zuletzt schon fast vollständig eingenommen.

Zudem rückte der Feind nach ukrainischen Angaben weiter auf die benachbarte Großstadt Lyssytschansk auf der anderen Seite des Flusses Siwerskyj Donez vor.

Das US-amerikanische Artillerie-Raketensystem HIMARS bei einem Test in Kalifornien (Archivbild)

Die USA wollen der Ukraine weitere Waffen im Wert von 450 Millionen Dollar (rund 427 Millionen Euro) liefern. „Dieses Paket enthält Waffen und Ausrüstung“, sagte der zuständige Sprecher im Weißen Haus, John Kirby. Geliefert würden unter anderem Mehrfachraketenwerfer vom Typ HIMARS, Zehntausende Schuss Munition und Patrouillenboote.

Damit haben die USA dem von Russland angegriffenen Land in den bisherigen vier Kriegsmonaten nach eigenen Angaben Waffen und Ausrüstung im Wert von rund 6,1 Milliarden US-Dollar (5,8 Milliarden Euro) zugesagt oder bereits geliefert.

Zur Unterstützung der ukrainischen Streitkräfte wurden bereits vier HIMARS-Mehrfachraketenwerfer geliefert. Die mobilen Systeme können mehrere präzisionsgelenkte Raketen gleichzeitig auf Ziele in bis zu 80 Kilometern Entfernung abfeuern. US-Präsident Joe Biden hatte erklärt, die Raketenwerfer würden es ermöglichen, mit größerer Präzision Ziele auf dem Schlachtfeld in der Ukraine zu treffen. Die ukrainische Armee werde aber damit nicht ermutigt oder in die Lage versetzt, jenseits ihrer Grenzen zuzuschlagen.

Bundesregierung lädt zur Welternährungskonferenz

Die Folgen des russischen Kriegs…