Krieg in der Ukraine
Russische Truppen stoßen bis an Stadtrand von Lyssytschansk vor – die Nacht im Überblick

Rettungskräfte und Anwohner holen nach einem russischen Luftangriff in Lyssytschansk eine Leiche aus den Trümmern eines Gebäudes

© Efrem Lukatsky / DPA

24.06.2022, 06:40
3 Min. Lesezeit

Die russische Armee rückt in der Region Luhansk weiter vor und erhöht den Druck auf die Stadt Lyssytschansk, die noch von der ukrainischen Armee gehalten wird. Unterdessen würdigte Präsident Selenskyj den EU-Kandidatenstatus für sein Land.

Die Ukraine kann sich als frischgebackener EU-Beitrittskandidat Hoffnungen auf eine Zukunft im gemeinsamen Europa machen. Zugleich aber wird die militärische Lage im östlichen Gebiet Luhansk für die ukrainische Armee immer brenzliger. Russische Truppen kämpfen sich vor und versuchen, die strategisch wichtige Stadt Lyssytschansk einzukesseln. Aus den USA kommen zusätzliche wichtige Waffen wie Mehrfachraketenwerfer-Artilleriesysteme und Patrouillenboote.

Selenskyj: EU-Kandidatenstatus für Ukraine historisch

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj würdigte den EU-Kandidatenstatus für sein Land als einen historischen Moment. „Die Zukunft der Ukraine liegt in der EU“, betonte er nach der Entscheidung der Staats- und Regierungschefs der EU beim Gipfel in Brüssel. Zugleich sei dies aktuell der größte mögliche Schritt zur Stärkung Europas, „während der russische Krieg unsere Fähigkeit auf die Probe stellt, Freiheit und Einheit zu wahren.

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