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Selenskyj kritisiert Israels Haltung gegenüber Russland US-Mehrfachraketenwerfer in der Ukraine eingetroffen Putin intensiviert Verbindungen zu BRICS-Staaten EU entscheidet über Beitrittskandidatur der Ukraine Melnyk will sich bei Scholz persönlich entschuldigen
 

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Weigerung der israelischen Regierung, wegen des Ukraine-Krieges Sanktionen gegen Russland zu verhängen, kritisiert. Er könne die Haltung Israels gegenüber Russland nur schwer verstehen, sagte Selenskyj am Donnerstag in einer an Studierende der Hebräischen Universität Jerusalem gerichteten Videoansprache.

Selenskyj, der Jude ist und Familienangehörige in Israel hat, sagte, er sei den Menschen in Israel für die „aufrichtige und moralische Unterstützung des ukrainischen Volks“ sehr dankbar, doch die Ukraine „würde auch gerne Unterstützung von Ihrer Regierung erhalten“. Er kritisierte auch deren Weigerung, Waffen an die Ukraine zu liefern.

Die israelische Regierung und Hilfsorganisationen des Landes haben humanitäre und medizinische Hilfe geleistet, Waffenlieferungen sind allerdings kein Thema. Zudem hielt sich Israels Ministerpräsident Naftali Bennett mit Kritik an Russland zurück und verhängte auch keine Sanktionen. Außenminister Jair Lapid hingegen hatte die russische Invasion wenige Tage nach dem 24. Februar als „Verletzung der Weltordnung“ bezeichnet.

Israelischen Beobachtern zufolge waren die widersprüchlichen Aussagen abgestimmt, um so Israels Neutralität wahren zu können. Ein Grund für Israels Zurückhaltung im Ukraine-Krieg könnte die Lage in Syrien sein: Russland, das auf der Seite von Machthaber Baschar al-Assad steht, toleriert stillschweigend, dass Israel in der Region regelmäßig Luftangriffe fliegt.    

US-Mehrfachraketenwerfer in der Ukraine eingetroffen

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