Das Wichtigste in Kürze:

Ukraine ist jetzt EU-Beitrittskandidat Selenskyj kritisiert Israels Haltung gegenüber Russland US-Mehrfachraketenwerfer in der Ukraine eingetroffen Putin intensiviert Verbindungen zu BRICS-Staaten Melnyk will sich bei Scholz persönlich entschuldigen

 

Die Europäische Union hat die von Russland angegriffene Ukraine offiziell in den Kreis der Beitrittskandidaten aufgenommen. Zudem beschlossen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und seine Kollegen bei einem EU-Gipfel, auch Moldau den Status eines Bewerberlandes zu gewähren, wie Ratspräsident Charles Michel mitteilte. Der Belgier sprach von einem „historischen Moment“. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kommentierte: „Heute ist ein guter Tag für Europa.“  Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj würdigte den EU-Kandidatenstatus für sein Land ebenfalls als „historischen Moment“. „Die Zukunft der Ukraine liegt in der EU“, schrieb er bei Twitter.

Der ukrainische Präsident hatte angesichts des russischen Kriegs gegen sein Land zuletzt immer wieder eine solche Botschaft der EU eingefordert – auch um den mehr als 40 Millionen Bürgern seines Landes zu zeigen, dass sich der Kampf für Freiheit und Demokratie lohne. Bundeskanzler Scholz hatte zum Auftakt des EU-Gipfels in Brüssel noch einmal eindringlich dafür geworben, die Ukraine zum Beitrittskandidaten zu machen.

Selenskyj kritisiert Israel

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Weigerung der israelischen Regierung, wegen des Ukraine-Krieges Sanktionen gegen Russland zu verhängen, kritisiert. Er könne die Haltung Israels gegenüber Russland nur schwer verstehen, sagte Selenskyj in einer an Studierende der Hebräischen Universität Jerusalem gerichteten Videoansprache.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj versteht nicht, warum Israel sein Land nicht unterstützt

Selenskyj, der Jude ist und Familienangehörige in Israel hat, sagte, er sei den Menschen in Israel für die „aufrichtige und…