Passwörter sicher verwahren
Jeder sollte einen haben – nur welchen? Stiftung Warentest vergleicht 16 Passwortmanager

Wie war noch gleich das Passwort? Wer einen Passwortmanager benutzt, muss sich darüber keine Sorgen machen.

© Vladimir Kazakov / Picture Alliance

23.06.2022, 14:24
2 Min. Lesezeit

Große Konzerne wie Apple, Google und Microsoft arbeiten an der Abschaffung des herkömmlichen Passworts – doch bis es so weit ist, wird es noch dauern. Aber wie soll man sich alle Zugänge merken? Am besten mit einem Passwortmanager – aber nicht mit jedem.

Es wird als das nächste große Ding gehandelt: ein Internet ohne Passwörter. Viele Konzerne arbeiten mit Hochdruck daran, dass die hochsensiblen Zugangsdaten nicht länger auf Post-It-Zetteln an Bildschirmen kleben, sondern ein anderer Weg gefunden wird, Nutzenden ihre Zugänge zur Verfügung zu stellen. Ganz nebenbei soll damit den unaufhörlichen Angriffsversuchen auf unbescholtene Internetbürger der Garaus gemacht werden und die ständigen Leaks großer Datenmengen enden.

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Viele dieser Ansätze stecken allerdings noch in den Kinderschuhen, lassen also noch eine Weile auf sich warten. Für die Zwischenzeit bleibt das gute alte Passwort, um Webseiten, Apps, Programme und Rechner zu entsperren. Und wenn man sich an alle Regeln hält, die es für vermeintlich sichere Passwörter so gibt, handelt es sich dabei um meist komplizierte, lange und mit Sonderzeichen geschmückte Codes – natürlich für jeden Zugang ein anderer. Um den Überblick zu behalten, braucht es Passwortmanager. Stiftung Warentest hat sich 16 solcher Programme angeschaut und getestet, welchem Anbieter man seine Daten ruhigen Gewissens anvertrauen kann – und wem besser nicht.

Sieben „gut“, vier…