NHL
Colorado Avalanche fehlt noch ein Sieg zum Stanley Cup

Nico Sturm (2.v.r, 78) von Colorado wird nach einem Treffer von seinen Teamkollegen beglückwünscht. Foto: John Bazemore/AP/dpa

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Das vermeintliche Tor von Nico Sturm wird zwar seinem Teamkollegen zugesprochen, der Eishockey-Profi aus Augsburg hat in Spiel fünf um den Stanley Cup aber dennoch allen Grund zum Jubel.

Den Colorado Avalanche um Eishockey-Profi Nico Sturm fehlt nur noch ein Sieg zum Gewinn des Stanley Cups. Auch dank einer Vorlage des Augsburgers holte die Mannschaft aus Denver ein 3:2 (0:1, 1:1, 1:0) nach Verlängerung bei Titelverteidiger Tampa Bay Lightning.

Es war der dritte Sieg in der NHL-Final-Serie, für die Meisterschaft braucht eine Mannschaft vier.

Vor dem entscheidenden Treffer von Nazem Kadri ermöglichte Sturm mit seiner zweiten Vorlage in den Playoffs die Verlängerung. Sein Anteil am Ausgleich zu Beginn des letzten Drittels war so groß, dass ihm der Treffer zum 2:2 zunächst zugeschrieben worde. Die NHL führte dann aber doch seinen Teamkollegen Andrew Cogliano als Torschützen, der Sturms Schuss noch abgefälscht hatte.

Zuvor hatten die Lightning nach nur 36 Sekunden durch Anthony Cirelli zum 1:0 getroffen. Nathan MacKinnon erzielte den Ausgleich, Victor Hedman brachte die Gastgeber ein zweites Mal in Führung. In der Verlängerung hatte Andrej Wassilewski im Tor der Lightning mehrere ganz starke Szenen, ehe er sich Kadri geschlagen geben musste.

«Das war ein großer Sieg. Wir haben uns gewehrt», kommentierte Kadri im US-Fernsehen und sagte zur kurzen Verwirrung nach seinem Tor: «Ich dachte, er hat ihn gehalten für eine Sekunde, dann sind die Leute auf mich zugekommen.» Der Puck war nach seinem Schuss im oberen Teil des Tores stecken geblieben.

Die fünfte und womöglich letzte der maximal…