Bundesliga
Nach Mané-Transfer: FC Bayern bekräftigt Lewandowski-Linie

Vorstandschef Oliver Kahn (l-r), Neuzugang Sadio Mané, Vereinspräsident Herbert Hainer und Sportdirektor Hasan Salihamidzic. Foto: Sven Hoppe/dpa

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Mit Sadio Mané als Neuzugang streben die Bayern nach dem «Höchstmöglichen». Die Vorstellung, den Offensivstar an der Seite von Weltfußballer Robert Lewandowski zu sehen, ist beeindruckend.

Nach dem Königstransfer Sadio Mané bastelt der FC Bayern weiter an dem Kader, mit dem der Club in der neuen Saison den nächsten Anlauf in der Champions League starten will.

«Natürlich schauen die Top-Spieler im Kader, was der Club für Transfers tätigt. Das strahlt nach innen ab. Jeder bei uns will das Höchstmögliche, die Champions League, gewinnen», sagte Vorstandschef Oliver Kahn. «Aber das dürfen wir nicht nur sagen, wir müssen es leben. Wir wollen eine Mannschaft an den Start bringen, die das schaffen kann. Robert hat noch Vertrag und wir freuen uns, wenn er beim Trainingsstart zu uns stößt.»

Die Münchner planen die neue Saison also mit dem vom FC Liverpool verpflichteten Senegalesen Manè (30) an der Seite von Weltfußballer Robert Lewandowski (33). Weitere Transfers sind möglich.

Lewandowski-Basta:

In bester Uli-Hoeneß-Manier hatte Vorstandschef Oliver Kahn schon bei der Meisterfeier auf dem Marienplatz sein Veto in der Wechselfrage des bis 2023 an den FC Bayern gebundenen Robert Lewandowski verkündet. «Diesen Vertrag wird er erfüllen – basta!», sagte Kahn. Bei der Mané-Vorstellung bekräftigte er diese Position. «Was Robert anbelangt: Es hat sich nicht viel verändert. Er hat Vertrag bis 2023. Wir freuen uns, wenn er am ersten Trainingstag bei uns auftaucht», sagte Kahn. Der FC Barcelona muss schon viel Geld bieten, damit die Münchner Club-Bosse von dieser Position abrücken.