Sehen Sie im Video: Bundesaußenministerin Baerbock zu militärischen und zivilen Hilfen für die Ukraine (O-Ton)

STORY: Annalena Baerbock, Bündnis 90/Die Grünen – Bundesaußenministerin am Donnerstag in Berlin: „Gemeinsam mit unseren transatlantischen Partnern investieren wir bekanntermaßen in die Ausrüstung der Bundeswehr, in unsere Sicherheit. Aber die Situation in der Ukraine unterstreicht eben auch: militärische Investitionen und zugleich zivile Mittel. Das ist kein Gegensatz. Und wir haben ja so eine Diskussion erlebt 100 Milliarden mehr für die Bundeswehr heißt das jetzt entsprechend weniger für Zivile? Nein, ganz im Gegenteil. Denn militärisches Engagement und ziviler Einsatz. Das ist kein entweder oder, sondern es funktioniert beides nur Hand in Hand und es muss sich immer ergänzen. Ja, die Ukraine, die braucht jetzt schwere Waffen. Panzerhaubitzen und Raketenwerfer haben wir gerade direkt geliefert. Aber sie brauchen eben auch Nahrungsmittel, humanitäre Hilfe, Krankenhäuser und Wasserversorgung. Und zwar langfristig. Gerade, wenn hoffentlich die militärische Situation endlich beendet ist. Genau dann braucht es die zivile Infrastruktur umso mehr.“