Umfrage
Verbraucher achten mehr auf Preise als auf Nachhaltigkeit

Beim Einkaufen achten Menschen derzeit vor allem auf Sonderangebote oder auf günstige Lebensmittel. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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Alles ist teurer geworden seit Beginn des Krieges in der Ukraine, gerade auch Lebensmittel. Für wie sicher halten die Menschen die Lebensmittelversorgung in Deutschland?

Angesichts der hohen Lebensmittelpreise spielen für Verbraucher beim Einkaufen Aspekte der Nachhaltigkeit nur noch eine nachgeordnete Rolle. Das zumindest geht aus einer aktuellen Umfrage hervor.

Derzeit dominierten die steigenden Preise und die Sorge vor Lebensmittelknappheiten das Kaufverhalten, heißt es als Ergebnis der repräsentativen Online-Umfrage im Auftrag des Deutschen Instituts für Lebensmitteltechnik (DIL) in Quakenbrück und der Landesinitiative Ernährungswirtschaft Niedersachsen. Für die Umfrage wurden vom 21. bis zum 25. April deutschlandweit knapp 1500 Menschen befragt, also zwei Monate nach Beginn des Ukraine-Krieges.

Fast 70 Prozent der Befragten gaben an, dass sie teils deutlich mehr Geld für Essen ausgeben als vor dem Ukraine-Krieg. Rund 24 Prozent gaben an, gleich viel Geld wie vor dem Ukraine-Krieg für Essen auszugeben.

Beim Einkaufen achten die Befragten derzeit vor allem auf Sonderangebote oder auf günstige Lebensmittel. Für einen Teil der Menschen seien Klima- und Umweltschutzaspekte in den Hintergrund gerückt, hieß es. Dagegen seien während der Corona-Pandemie für viele Menschen besonders die Nachhaltigkeitsaspekte deutlich wichtiger gewesen.

Viele sehen deutsche Landwirtschaft nicht als krisenfest

Die Umfrage zeige, dass den Menschen eine gesicherte nationale Versorgung mit Lebensmitteln wichtig sei, ebenso die Regionalität von Lebensmitteln. Es sei aber überraschend, dass…