22.06.2022, 13:54
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Ukrainischen Einheiten droht Blockade +++ Moskau benennt Platz vor US-Botschaft um +++ Lindner warnt vor Wirtschaftskrise +++ Die Nachrichten zu Russlands Krieg in der Ukraine im stern-Ticker.

Tag 119 des Ukraine-Krieges: Kurz vor der Entscheidung über einen möglichen Status der Ukraine als EU-Beitrittskandidat hat Präsident Wolodymyr Selenskyj weitere Sanktionen gegen Russland gefordert. Derweil gehen im Osten des Landes die Gefechte weiter, zum Teil droht die Einkesselung ukrainischer Truppen. Und: Bei den Getreideexporten aus der Ukraine könnte es bald Bewegung geben – kommende Woche sollen nach Kreml-Angaben Vertreter der Türkei nach Moskau reisen, um Gespräche über die blockierten Ausfuhren zu führen. Die wichtigsten Entwicklungen.

13.27 Uhr: Tschechien gibt fast 300 Millionen Euro für Ukraine-Flüchtlinge aus

Tschechien hat bisher umgerechnet mehr als 291 Millionen Euro ausgegeben, um den Zustrom von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine zu bewältigen. Mehr als die Hälfte davon, rund 162 Millionen Euro, entfielen auf staatliche Sozialleistungen, wie das Finanzministerium in Prag nach Angaben der Agentur CTK mitteilt. Aus aktuellen Daten des Innenministeriums geht hervor, dass mehr als 380.000 Ukrainer seit Beginn der russischen Invasion vor knapp vier Monaten eine Aufenthaltserlaubnis in Tschechien erhalten haben.

13.25 Uhr: Moskau wirft Berlin „russenfeindliche Hysterie“ vor

Die russische Regierung hat der Bundesregierung das Schüren von Russenfeindlichkeit vorgeworfen. Berlin gefährde „jahrzehntelange Bemühungen Russlands und Deutschlands, die Feindschaft nach dem Krieg zu überwinden“, erklärt das Außenministerium in Moskau am Mittwoch anlässlich des Gedenktags an den Angriff Nazi-Deutschlands auf die Sowjetunion. Deutsche Regierungsmitglieder würden mit „täglichen Angriffen…