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Krieg in der Ukraine
„Sie zerstören alles“: Gouverneur meldet heftige Bombardierungen im ostukrainischen Lyssytschansk

Lyssytschansk, Ukraine: Rettungskräfte und Anwohner holen nach einem russischen Luftangriff eine Leiche aus den Trümmern eines Gebäudes

© Efrem Lukatsky/AP / DPA

22.06.2022, 10:33
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Ukrainischen Einheiten droht Blockade +++ Moskau benennt Platz vor US-Botschaft um +++ Lindner warnt vor Wirtschaftskrise +++ Die Nachrichten zu Russlands Krieg in der Ukraine im stern-Ticker.

Tag 119 des Ukraine-Krieges: Kurz vor der Entscheidung über einen möglichen Status der Ukraine als EU-Beitrittskandidat hat Präsident Wolodymyr Selenskyj weitere Sanktionen gegen Russland gefordert. Derweil gehen im Osten des Landes die Gefechte weiter, zum Teil droht die Einkesselung ukrainischer Truppen. Und: Bei den Getreideexporten aus der Ukraine könnte es bald Bewegung geben – kommende Woche sollen nach Kreml-Angaben Vertreter der Türkei nach Moskau reisen, um Gespräche über die blockierten Ausfuhren zu führen. Die wichtigsten Entwicklungen.

10.20 Uhr: Westbalkan-Staaten erwägen Fernbleiben von EU-Gipfel

Die Führer der drei Westbalkan-Staaten Serbien, Albanien und Nordmazedonien erwägen ein Fernbleiben vom EU-Gipfel in dieser Woche. Neben dem EU-Kandidatenstatus für die Ukraine soll der am Donnerstag startende Gipfel auch die Beitrittsaussichten für die Westbalkanstaaten erörtern. Grund für das mögliche Fernbleiben der Drei ist die Vetodrohung des EU-Mitgliedslands Bulgarien, das seit mehr als zwei Jahren den Beginn von Beitrittsverhandlungen mit Nordmazedonien und Albanien blockiert.

Sofia fordert als Vorbedingung für die Beitrittsgespräche mit Nordmazedonien, dass darin auch Fragen der „gemeinsamen Geschichte“, der Sprache und der nationalen Identität erörtert werden. Er empfehle dem…