Messen
Sicherheit und Nachhaltigkeit – ILA öffnet wieder die Tore

Bundeskanzler Olaf Scholz (2.v.r., SPD) im Gespräch mit Matthias Maurer (l), Astronaut, Josef Aschbacher (M), ESA-Generaldirektor, und Alexander Gerst (r), Astronaut, auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA). Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

© dpa-infocom GmbH

Startschuss für die Luftfahrtmesse ILA bei Berlin. Einblick geben wollen die Veranstalter bei militärisch-technischen Neuerungen sowie bei Innovationen für einen nachhaltigen Luftverkehr.

Militärhubschrauber, Transportflugzeuge, Raketen und Satelliten: Bei der an diesem Mittwoch gestarteten Internationalen Luftfahrtausstellung (ILA) bei Berlin haben die Aussteller erstmals seit Ausbruch der Pandemie wieder großes Gerät auf dem Gelände des Hauptstadtflughafens BER auffahren können.

Im Mittelpunkt des Branchentreffs stehen die Themen militärische Sicherheit und Nachhaltigkeit in der Luftfahrt. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) betonte bei der Eröffnung am Mittwoch vor allem die Bedeutung der Branche für die ökologische Transformation.

«Im Kern geht es um die Frage, wie wir unser Wirtschaftsmodell, das fast 200 Jahre lang auf dem Verbrennen von Kohle, Öl und Erdgas beruhte, so umbauen, dass wir die Zukunft unseres Planeten sichern», sagte Scholz. «Da ist es gut, dass Ihre Branche selbst alles dran setzt, Europas Luftfahrtsektor bis 2050 CO2-neutral zu machen.»

Zum einen bedeute das die Umstellung der Produktion auf klimaneutrale Prozesse. «Zum anderen braucht es neue, rentable Technologien und Ideen für die CO2-freie Mobilität der Zukunft.» Bodenmanagement, Flugrouten, Werkstoffe, Antriebstechnologien, all das müsse neu gestaltet werden.

Europa soll sich emanzipieren

Mit Blick auf die Sicherheit warnte der Chef des Bundesverbands…