Börse in Frankfurt
Dax reduziert Minus – Kurz unter 13000 Punkten

Der Dax ist der wichtigste Aktienindex in Deutschland. Foto: picture alliance / dpa

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Der jüngste Stabilisierungsversuch des deutschen Aktienmarktes hat am Mittwoch einen Dämpfer bekommen. Nach drei freundlichen Tagen sackte der Dax zeitweise um fast 2,5 Prozent ab und stand erstmals seit März wieder unter 13.000 Punkten.

Der jüngste Stabilisierungsversuch des deutschen Aktienmarktes hat am Mittwoch einen Dämpfer bekommen. Nach drei freundlichen Tagen sackte der Dax zeitweise um fast 2,5 Prozent ab und stand erstmals seit März wieder unter 13.000 Punkten.

Im Sog der US-Börsen konnte der Leitindex sein Minus aber deutlich reduzieren. Aus dem Handel ging er 1,11 Prozent tiefer mit 13.144,28 Punkten. Der MDax fiel um 0,97 Prozent auf 27.246,16 Zähler.

So drehten die anfangs noch schwachen US-Börsen unter Schwankungen moderat ins Plus. Kritisch beäugt wurden dabei Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell, der in einer Rede vor dem Bankenausschuss des Senats zunächst kein Öl ins Feuer goss mit Blick auf derzeit herrschende Konjunktursorgen. Er betonte, die US-Wirtschaft sei stark genug für Zinserhöhungen und bezeichnete die von den Märkten eingepreiste Zinsschritte als angemessen.

Ihrer Rolle als relativ defensive Anlagen wurden Werte wie Eon, Beiersdorf und die Deutsche Telekom als positive Ausnahmen im Dax gerecht. Sie verbuchten Anstiege zwischen 1,3 und 1,7 Prozent. Das andere Dax-Ende gehörte den zyklischen Unternehmen aus den Auto- und Chemiesektoren.

BASF wurde zum Schlusslicht mit minus 5,8 Prozent. Laut Vorstandschef Martin Brudermüller muss sich der Chemiekonzern nach einem guten ersten Halbjahr auf schwierigere Zeiten einstellen. Die Richtung im Sektor bestimmte auch ein Kurseinbruch um mehr als 13 Prozent bei…