Das Wichtigste in Kürze: 

„Extrem schwierige“ Lage an der Front UNICEF erhält Erlös aus Versteigerung von Nobelpreis-Medaille Bundeskanzler Scholz: Kremlchef Putin fürchtet Demokratien US-Präsident Biden: Ukraine-Besuch „nicht wahrscheinlich“ Bundesnetzagentur warnt vor Gasmangellage im Winter

 

Die Ukraine hat Schwierigkeiten bei den Kämpfen im Osten des Landes eingeräumt. Der Gouverneur der Region Luhansk, Serhij Hajdaj, bezeichnet die Lage entlang der Front als „extrem schwierig“. Die russische Armee habe einige Gebiete eingenommen und genügend Reserven für eine neue Großoffensive gesammelt. In der Großstadt Sjewjerodonezk seien russische Truppen in das Industriegebiet vorgedrungen. Dort werde bereits gekämpft, schrieb Hajdaj in seinem Telegram-Kanal. Ukrainische Truppen kontrollierten nur noch das Territorium des Chemiewerks Azot. 

Auch Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, es gebe schwierige Kämpfe in Luhansk um die Städte Sjewjerodonezk und Lyssytschansk. Selenskyj hatte eine Verstärkung der russischen Angriffe im Vorfeld des EU-Gipfels am Donnerstag und Freitag vorausgesagt. Bei dem Treffen soll die Ukraine den Status eines EU-Beitrittskandidaten erhalten.

Spuren des Krieges bei Sjewjerodonezk

Krim meldet Attacke auf Förderplattformen

Die ukrainische Küstenverteidigung soll schwimmende Gasförderplattformen im Schwarzen Meer mit Raketen angegriffen haben. Bei einem von insgesamt drei Angriffen seien mindestens drei Menschen verletzt worden, teilte der von Moskau eingesetzte Gouverneur der Krim, Sergej Aksjonow, mit. Einige Menschen würden noch vermisst, 94 seien in Sicherheit gebracht worden, hieß es. Die Plattformen hatte das russische Militär im Zuge der Krim-Annexion 2014 besetzt.

Gesamte ukrainische Region Cherson auf russisches Fernsehen umgestellt

In der Region um die besetzte südukrainische Stadt Cherson werden nun überall russische statt ukrainische Fernsehsender ausgestrahlt. Spezialisten der russischen Armee hätten „den…