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Krieg in der Ukraine
Russland reduziert Gaslieferung durch Nord-Stream-Pipeline um 40 Prozent – Kämpfe in Sjewjerodonezk halten an

Die Gasempfangsstation der Ostseepipeline Nord Stream 1 in Lubmin, Mecklenburg-Vorpommern

© Stefan Sauer / DPA

14.06.2022, 13:33
5 Min. Lesezeit

Selenskyj fordert klares Bekenntnis von Scholz +++ Mehr Luftverkehr wegen Ukraine-Krieg +++ Stadt Sjewjerodonezk weiter umkämpft +++ Die Nachrichten zum Krieg in der Ukraine im stern-Ticker.

In der seit Wochen umkämpften ukrainischen Stadt Sjewjerodonezk ringen russische und ukrainische Soldaten weiter um jede Straße, um jedes Haus. Die Stadt sei fast abgeriegelt, sagte der Gouverneur des Gebietes Luhansk, Serhij Hajdaj. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, dass die Rückholung der Halbinsel Krim von Russland ein Kriegsziel sei. „Natürlich werden wir auch unsere Krim befreien“, so das Staatsoberhaupt in einem Interview.

13.13 Uhr: Russland reduziert Gaslieferung durch Nord-Stream-Pipeline um 40 Prozent

Russland drosselt die Gaslieferungen über die Ostsee-Pipeline Nord Stream nach Deutschland um gut 40 Prozent. Es könne nur noch eine Durchleitung von 100 Millionen Kubikmetern Gas am Tag anstelle der üblichen 167 Millionen Kubikmeter sichergestellt werden, teilte der Energiekonzern Gazprom mit. Hintergrund seien fehlende Teile, die vom deutschen Siemens-Konzern hätten geliefert werden sollen.

12.49 Uhr: Umfrage: 812 Millionen Euro Spenden für Ukraine-Hilfe

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine Ende Februar haben die Menschen in Deutschland einer Umfrage zufolge mindestens 812 Millionen Euro gespendet. Das teilte das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) in Berlin mit. Die Spendenaufkommen für die vom Krieg betroffenen Menschen in und aus der Ukraine dürfte demnach sogar noch…