28.05.2022, 12:15
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In einem langen Video und einem noch längeren Blog-Artikel betreibt der in Ungnade gefallene Influencer Fynn Kliemann Schadensbegrenzung. Bei Fans kommt das erste Statement nach Wochen des Schweigens gut an.

Es liegen turbulente Wochen hinter dem einstigen Vorzeige-Influencer Fynn Kliemann. Nachdem das ZDF Magazin Royale Recherchen zu fragwürdigen Maskendeals und intransparenten Spendenaktionen veröffentlicht hatte, geriet Kliemann in Erklärungsnot. Es folgten mehrere Interviews und erste Rechtfertigungen, doch die Kritik konnte damit nicht aus dem Weg geräumt werden.

Nun, nach mehreren Wochen Funkstille, nimmt Fynn Kliemann einen neuen Anlauf und veröffentlichte auf Instagram ein sechsminütiges Video sowie einen langen, durch Unterlagen und Skizzen gestützten Blog-Eintrag in seinem Online-Shop. Er „gehe jetzt aufräumen“, erklärt ein sichtlich mitgenommener Kliemann.

Interview

Nach ZDF-Recherche

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Das Video und der Blog-Eintrag dienen nicht nur als Entschuldigung an Betroffene, Fans und die Öffentlichkeit, sondern auch als Erklärung einiger Umstände, die nach Meinung von Kliemann in den vergangenen Tagen durcheinander gerieten.

Fynn Kliemann: „Hier wird der Richtige kritisiert“

Das Video beginnt überraschend selbstkritisch. Kliemann beginnt mit den Worten: „Ganz ehrlich? Ich dachte immer, die Kritik tritt hier den Falschen.“ Doch nach Durchsicht aller Unterlagen und Fakten, sei er zu dem Schluss gekommen: „Hier wird der Richtige kritisiert.“

Es beginnt eine längere Aufzählung, was alles schief gelaufen ist – und womit Kliemann, trotz aller Verstrickungen, letztendlich nichts zu tun hatte. Er habe „Prozesse…