Macht er’s oder macht er’s nicht? Ex-Präsident Donald Trump lässt seine Partei, die USA und die westliche Welt zappeln. Ob der heftig umstrittene Ex-Präsident bei der nächsten Wahl 2024 wieder für die Republikaner antritt, lässt der 75-Jährige genüsslich offen.

Die Vorwahlen der US-Republikaner zu den Midterms Anfang November haben die Frage jetzt wieder auf die Tagesordnung gesetzt. Der Grund: Republikaner zu sein, scheint nicht mehr automatisch zu bedeuten, auch Trumpist zu sein. Bei den Primaries setzten sich zuletzt auch Kandidaten durch, die der Ex–Präsident nicht unterstützt hat. Prominentestes Beispiel: Gouverneur Brian Kemp, den Trumps früherer Vize Mike Pence offen unterstützte und damit erneut deutlich in Opposition zu seinem früheren Chef ging.

Donald Trump: Konkurrenz formiert sich

Pence ist beileibe nicht der einzige Republikaner, dem Ambitionen auf das Weiße Haus nachgesagt werden. Und die Primaries in Georgia zu einer Art Stellvertreter-Duell Pence gegen Trump zu machen, halten politische Beobachter auch für übertrieben. Dennoch zeigt diese Episode: Obwohl Donald Trump immer noch als Favorit für die Präsidentschaftskandidatur der Grand Old Party (GOP) gilt, hat sich längst aussichtsreiche Konkurrenz formiert. Diese zehn republikanischen Politiker:innen können sich derzeit Hoffnungen auf die Kandidatur machen.

Quelle: „Washington Post“

dho