„Es war einfach magisch. Es hat wirklich, wirklich funktioniert!“, freut sich ein glücklicher Björn Ulvaeus nach der Vorpremiere in London. „Das Publikum lässt sich darauf ein, eine Weile in dieser Fantasiewelt zu sein, und sie sehen die Avatare als lebendige Wesen,“ erzählt er der DW. Ulvaeus spricht vom ersten virtuellen Livekonzert der Musikgeschichte – ABBA sind auf die Bühne zurückgekehrt.

Agnetha, Björn, Benny und Anni-Frid scheinen dabei wundersam verjüngt – als seien sie mit einer Zeitmaschine aus den späten 1970er-Jahren ins Jahr 2022 gesprungen.

Kein Avatar, sondern echt: Björn Ulvaeus

Es sind natürlich nicht die echten ABBA-Mitglieder, sondern „ABBAatare“, digitale Hologramme der berühmten schwedischen Popband.

Doch die sind dank ausgeklügelter Technik erstaunlich realistisch. Fünf Wochen lang haben die vier Bandmitglieder vor 160 Kameras jeden der 20 alten Songs performt, damit jede Bewegung aufgezeichnet werden konnte. Dazu wurden die inzwischen über 70-jährigen Schweden in verkabelte Spezialanzüge gesteckt.

Möglichst authentisches Konzert- und Livegefühl

ABBA haben für die etwa 100 Minuten lange Show die größten Hits ihrer Karriere zusammengestellt. Die Setlist enthält außerdem neue Songs aus ihrem im September veröffentlichten Album „Voyage“, darunter die Singles „I Still Have Faith In You“ und „Don’t Shut Me Down“.

ABBA forever!

Das Ende der ABBA-Pause

Fast 40 Jahre lang hatten Björn Ulvaeus, Agnetha Fältskog, Anni-Frid Lyngstad und Benny Andersson nicht mehr gemeinsam im Studio gearbeitet. Bis 2021 mit „Voyage“ ein neues Album erschien – es war ein sensationelles Comeback. Ab Mai 2022 werden sie in einer eindrucksvollen Show in London zu sehen sein – als digitale Hologramme.

ABBA forever!

Mit ABBA Sieger beim Grand Prix 1974

Mit dem Song „Waterloo“ begann beim Eurovision Song Contest (ESC) in Brighton 1974 die Erfolgsstory von ABBA. Gemeinsam lösten die vier in den acht Jahren ihres Bandbestehens eine…