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Krieg in der Ukraine
Habeck sieht Öl-Embargo „in greifbarer Nähe“ – Selenskyj fordert mehr Waffen vom Westen

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) spricht bei einer Podiumsdiskussion während des 51. Jahrestreffens des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos

© Laurent Gillieron/KEYSTONE / DPA

24.05.2022, 07:09
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Ukraine meldet getötete Zivilisten +++ Lawrow rät Russland zu China-Fokus +++ Die Entwicklungen im Ukraine-Krieg im stern-Ticker.

Tag 90 der russischen Invasion in der Ukraine: Drei Monate nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine erwartet Präsident Wolodymyr Selenskyj weitere schwere Wochen für sein Land. Erneut fordert er mehr Waffen vom Westen, damit die Ukraine sich verteidigen kann.

Seit Kriegsbeginn haben die Vereinten Nationen mittlerweile mehr als 6,5 Millionen Menschen registriert, die aus der Ukraine geflohen sind – ein Großteil davon nach Polen. Mindestens 3930 zivile Todesopfer wurden dokumentiert, die Zahl der von den UN bestätigten Verletzen beträgt 4532. Schon jetzt seien die Verluste der Russen in der Ukraine so hoch wie die der Sowjets in Afghanistan, schätzt der britische Geheimdienst.

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) empfängt am Dienstag ihren polnischen Kollegen Zbigniew Rau zu Gesprächen in Berlin. Dabei werde es um Russlands Krieg in der Ukraine und um weitere internationale, europapolitische sowie bilaterale Themen gehen, teilte das Auswärtige Amt mit. 

5.01 Uhr: Linken-Politiker Pellmann räumt Fehler bei Einschätzung der Nato ein

Der Linken-Bundestagsabgeordnete Sören Pellmann wirbt für eine Kurskorrektur seiner Partei zu Russland und zur Nato. „Wenn man heute draußen fragt: Ist die Nato ein wichtiges Bündnis?, werden nicht wenige das Bejahen“, sagte Pellmann der Deutschen Presse-Agentur. Zwar…