24.05.2022, 10:05
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Mit dem S7 Maxv Ultra hat Roborock quasi das iPhone 13 Pro der Reinigungsroboter geschaffen. Kann alles, macht alles und kostet auch so viel, wie Apples Edel-Smartphone. Im Test muss sich zeigen, ob die Investition irgendwie zu rechtfertigen ist.

Angenommen, man zahlt einer Putzhilfe faire 25 Euro pro Stunde – für den Preis des Saug-Wisch-Roboters Roborock S7 Maxv Ultra könnte man die Person 56 Stunden lang beschäftigen. Und nicht nur das: Bei durchschnittlich 400 Euro für ein wirklich gutes Konkurrenzprodukt, ist der Preis des S7 Maxv Ultra mit 1.400 Euro irrsinnig hoch. Premium-Luxus im Saugroboter-Markt – macht das wirklich Sinn? Wir haben den Roborock S7 Maxv Ultra ausprobiert.

Das Konzept ist bislang eine Seltenheit: Der Roborock S7 Maxv Ultra ist der Nachfolger des beliebten S7, kann ebenfalls staubsaugen und feucht durchwischen. Aber: Seine wuchtige Station ist nicht nur in der Lage, den Staub des Saugers nach getaner Arbeit in einem Beutel zu sammeln, sondern dank zwei Wassertanks putzt der Roboter seinen unterseitigen Wischmopp eigenständig und tauscht das Wischwasser aus. Das Ziel ist also klar: Wer diesen Saug-Wisch-Roboter einsetzt, soll sich tagelang nicht um dessen Instandhaltung kümmern müssen.

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Der Roboter reinigt sich selbst

Tatsächlich stellt sich genau das im Test als große Erleichterung heraus. Vormals fuhr ein S7 durch die Wohnung, der nach jedem Durchlauf in mehreren Schritten fit für die nächste Runde gemacht werden musste. Das bedeutet Lappen wechseln und waschen, Staubbehälter leeren und durchpusten und Wassertank nachfüllen. Natürlich erleichtert auch das die tägliche Wohnungsreinigung, aber eben nicht ohne Eigenleistung.