23.05.2022, 17:54
5 Min. Lesezeit

Statt nach Kiew reist der Kanzler nach Senegal, Niger und Südafrika. In Afrika will Olaf Scholz dafür sorgen, dass der Krieg in der Ukraine nicht neue Brandherde entfacht.

Nein, nicht Kiew – Tillia, tiefes Afrika. 80 Kilometer bis zur Grenze Malis. Brennend heißer Wüstensand, auch wenn es das Wetter gnädig meint mit dem Kanzler. Knapp 40 statt der erwarteten über 50 Grad. Olaf Scholz ist an diesem Montag in die karge Savanne des Niger gereist, um, wie er sagt, den knapp 200 deutschen Soldaten seinen „Respekt“ zu bekunden, die im Rahmen der „Mission Gazelle“ seit 2018 dafür sorgen, dass das bitterarme Land seine militärischen Abwehrkräfte gegen den Terror der IS stärkt.

Den IS? Oh ja, den gibt es auch noch auf der Welt. Überdies wüten russische Söldner in der Region, destabilisieren die Sahel-Zone, was den Brandherd noch gefährlicher macht. Putins langer Arm, er ist anscheinend überall.

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