Bundesliga-Relegation
„Druck ist jetzt beim HSV“: Felix Magath mit Psychotricks gegen den Hertha-Abstieg

Felix Magath vor dem Relegations-Endspiel: „Jetzt ist der Druck beim HSV.“

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23.05.2022, 11:37
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Geschickter Schachzug oder nur lautes Pfeifen im Walde? Vor dem entscheidenden Bundesliga-Relegationsspiel zwischen dem HSV und Hertha BSC versucht Berlins Trainer Magath den Hamburgern den größeren Druck zuzuschieben. In Wahrheit hat auch die Hertha viel zu verlieren.

Viel bleibt nicht, was Hertha BSC Mut machen könnte, den siebten Abstieg aus der Bundesliga zu vermeiden. Beim 0:1 im Relegationshinspiel gegen Zweitligist Hamburger SV lief nicht viel zusammen. Danach waren die Spieler geschockt und konsterniert, die Stimmung allgemein am Boden und selbst der Coach wirkte gleichgültig. Doch eines blieb Trainerfuchs Felix Magath noch, um sein angeschlagenes Team stark zu reden: Psychospielchen! Und so überraschte er einen Tag vor dem Rückspiel beim HSV an diesem Montag (20.30 Uhr/Sky, Sat.1 und im stern-Liveticker) mit der Aussage: „Jetzt ist der Druck beim HSV.“

Das wirkt angesichts der zuletzt schwachen Vorstellungen der Hertha eher wie das Pfeifen im Walde. Doch Magath – früher Spieler, Trainer und Manager beim Verein – kennt „seinen“ HSV und hat sicher verfolgt, wie die Hamburger in den vergangenen Spielzeiten stets auf den letzten Drücker den so sehr ersehnten Wiederaustieg in die Bundesliga doch noch verspielten. „Die Situation ist jetzt umgekehrt im Vergleich zum Donnerstag. Jetzt ist der HSV derjenige, der etwas zu verlieren hat“, versuchte Magath in diese Kerbe zu schlagen. „Wir können nur noch gewinnen“, münzte der 68-Jährige die Hinspiel-Niederlage kurzerhand in einen Vorteil um.

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