TV-Kritik

„Die Höhle der Löwen“
CBD-Cremes und thailändisches Essen: Nicht alle Start-ups konnten überzeugen

Carsten Maschmeyer in der „Höhle der Löwen“

© RTL / Bernd-Michael Maurer

von Mark Stöhr

23.05.2022, 23:00
3 Min. Lesezeit

Während die Löwen kaum satt zu kriegen waren mit den Gerichten eines thailändischen Food-Start-ups, ließ sie ein Grill-Lieferservice aus Leipzig völlig kalt. Eine Panne passierte bei einer quetschbaren Trinkflasche: Nils Glagau drückte eine Spur zu doll.

„Riesenvorbild“, „faszinierende Persönlichkeit“, „eine der begeisterndsten Gründerinnen in der Geschichte der Show“: Die Euphoriekurve schnellt in der „Höhle der Löwen“ rasch mal nach oben – aber der Peak bei den Kochboxen von Konkrua hatte schon Matterhorn-Niveau. Und wie so oft stand gar nicht so sehr das Produkt im Mittelpunkt, sondern die Person dahinter. In diesem Fall: Pim, eine gebürtige Thailänderin, die in der Küche genauso stark ist wie in Excel. „Ich bin schockverliebt in Sie“, himmelte Carsten Maschmeyer die 30-Jährige an. Das Portemonnaie ließ er trotzdem stecken.

Die präsentierten Produkte:

• Grillaxed
Das Startup liefert Griller und Grillgut und holt alles inklusive des Mülls wieder ab.

• Imaginew Playhome
Die zusammensteckbaren Spielhäuser für Kinder wurden in der Show noch unter dem alten Markennamen „Imagine Playhouse“ vorgestellt. Sie benötigen eine Aufbauzeit von drei Minuten und sind wind- und wasserfest. (Der stern hat das Produkt im Vorfeld getestet.)

• Keego
Die Trinkflasche ist trotz ihrer Titanbeschichtung quetschbar und soll langlebiger sein als ihre Plastik-Pendants.

• Konkrua
Die Kochboxen wollen den „echten Geschmack Thailands“ nach Deutschland bringen. Alle Zutaten kommen aus dem südostasiatischen Land, inklusive der Verpackungen aus…