RB Leipzig ist deutscher Pokalsieger. In einem engen und umkämpften Endspiel gewannen die Leipziger gegen den SC Freiburg mit 4:2 (1:1, 1:1, 0:1) im Elfmeterschießen. Es ist der erste Titel in der Vereinsgeschichte des Klubs. Vor 74.322 Zuschauern im ausverkauften Berliner Olympiastadion ging der SC durch ein Tor von Maximilian Eggestein in Führung (19. Minute). Allerdings musste zunächst der Videoschiedsrichter checken, ob es zuvor ein strafbares Handspiel gegeben hatte. Nach kurzem Warten durften die Freiburger jubeln. Zwar war Vorlagengeber Robert Sallai der Ball an die Hand gesprungen, da aber keine Absicht vorlag, gaben die Unparteiischen den Treffer.

Leipzig kommt in Unterzahl zurück

Nach einer knappen Stunde sah Leipzigs Verteidiger Marcel Halstenberg nach einer Notbremse gegen Lucas Höler die rote Karte (57.). Doch trotz der Unterzahl kam RB zurück ins Spiel und erkämpfte sich nach 76 Minuten durch Christopher Nkunku den Ausgleich. Mit einem 1:1 ging es in die Verlängerung. Kurz vor dem Ende der 120 Minuten kam erneut der Videobeweis zum Einsatz: Freiburgs Nicolas Höfler spielte bei einer Grätsche gegen Dani Olmo im eigenen Strafraum hauchzart den Ball – es gab keinen Elfmeter für Leipzig (118.).

Im Elfmeterschießen schoss dann Freiburgs Kapitän Christian Günter als zweiter Schütze über das Tor. Die Entscheidung brachte ein zweiter verschossener Elfmeter der Freiburger: Ermedin Demirovic traf als vierter Schütze nur die Latte – der Ball sprnag zurück ins Feld, RB hatte gewonnen. Für Leipzig war es nach den beiden Finalniederlagen 2019 gegen den FC Bayern und 2021 gegen Borussia Dortmund endlich der ersehnte erste Sieg im Pokalendspiel.

In Kürze hier mehr zum Pokalfinale zwischen Freiburg und Leipzig.