Das Wichtigste in Kürze:

Welthungerhilfe sieht Gefahr von Hungersnöten in aller Welt Ukrainische Band gewinnt European Song Contest Hochrangige US-Parlamentarier besuchen Kiew Ukrainischer Außenminister appelliert an Deutsche G7-Staaten wollen Ukraine notfalls jahrelang Waffen liefern

 

„Länder wie Ägypten, Kenia, der Südsudan, der Libanon und viele andere Staaten waren bislang direkt oder indirekt stark von russischen und ukrainischen Exporten abhängig“, sagte der Generalsekretär der Welthungerhilfe, Mathias Mogge. „Diese Länder erhalten jetzt nicht die bestellten Mengen oder müssen dafür sehr viel mehr bezahlen.“ Zudem seien die Lebensmittelpreise bereits vor dem Krieg durch Klimawandel, Konflikte, Corona-Pandemie und Spekulationen auf den Weltmärkten auf ein Allzeithoch gestiegen, so der Generalsekretär der Hilfsorganisation im Gespräch mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.

Auch die Lage für die Menschen in der Ukraine selbst sei „hochdramatisch“ und vergleichbar mit der im Bürgerkriegsland Syrien, sagte Mogge. Syrien sei vor Ausbruch des Krieges ein Land mit mittlerem Einkommen gewesen. Die Welthungerhilfe sei deshalb dort nicht aktiv gewesen. Heute aber zähle Syrien zu den Ländern, in denen seine Organisation in großem Umfang helfe. „Die Ukraine konnte sich bis zum Ausbruch des Krieges sehr gut selbst ernähren“, konstatierte der Generalsekretär. Sie sei sogar ein wichtiger Exporteur von Grundnahrungsmitteln wie Getreide und Speiseöl gewesen. „Aber der Krieg ändert jetzt alles.“

Führende US-Abgeordnete besuchen Ukraine

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat in Kiew eine Delegation von US-Parlamentariern unter Leitung des Anführers der Republikaner im Senat, Mitch McConnell, empfangen. Das teilte das ukrainische Präsidialbüro mit. Selenskyj dankte den Gästen demnach für die Führungsrolle der USA bei der Unterstützung der Ukraine im Krieg gegen Russland, forderte aber zugleich weitere Strafmaßnahmen gegen Moskau.

„Ich warte mit…