13.05.2022, 19:12
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Putin und Scholz telefonieren +++ Erdogan sieht Nato-Beitritt von Finnland und Schweden kritisch +++ USA: Russen haben Zehntausende Ukrainer verschleppt +++ Die Meldungen zum Krieg in der Ukraine im stern-Ticker. 

Lesen Sie im stern-Ticker alle wichtigen Entwicklungen zum Krieg in der Ukraine am Freitag, 13. Mai: 

18.15 Uhr: Russland stellt Stromlieferungen nach Finnland ein

Inmitten der Spannungen wegen eines möglichen Nato-Beitritts Finnlands stellt Russland seine Stromlieferungen in das Nachbarland ab Samstag ein. Das teilte das Energieunternehmen RAO Nordic Oy am Freitag mit. Das in Helsinki ansässige Tochterunternehmen des russischen Konzerns InterRAO erklärte, es habe für im Mai verkaufte Strommengen noch keine Zahlung erhalten. Es könne daher die Rechnungen für die Stromimporte nicht begleichen. Die finnische Staatsspitze hatte am Donnerstag erklärt, Finnland solle angesichts des russischen Militäreinsatzes in der Ukraine „unverzüglich“ einen Antrag auf Beitritt zur Nato stellen.

18.15 Uhr: Scholz: Werden keinen „Diktatfrieden“ für Ukraine akzeptieren

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat der Ukraine bei der Verteidigung gegen Angriffe Russlands weitere Unterstützung zugesagt. „Revanchismus und Imperialismus dürfen nicht die Wirklichkeit in Europa bestimmen“, sagte er in Köln bei der Abschlusskundgebung der SPD vor der Landtagswahl. Russland führe einen „brutalen Angriffskrieg gegen einen unschuldigen Nachbarn, ausschließlich um die eigene Macht zu erweitern und das eigene Territorium zu vergrößern“, sagte Scholz. Deutschland werde auch weiter an die Ukraine Waffen liefern, sagte Scholz. Der Kanzler hatte am Freitag erstmals seit Wochen wieder mit Russlands Präsident Wladimir Putin telefoniert. „Wir werden keinen Diktatfrieden akzeptieren für die Ukraine.“

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